Neuer GKW 1 zu Gast in Sinzig
Am Mittwoch, 25.11.2009 war es so weit. Michael Laß Gruppenführer und Kraftfahrerausbilder überführte den Prototyp des neuen GKW 1 (Gerätekraftwagen 1) von Brühl nach Sinzig. Bei dem neuen GKW 1 handelt es sich um einen Mercedes-Benz Axor mit 286 PS und Rosenbauer Aufbau. Das Fahrzeug wurde in den vergangenen Tagen ausführlichen Tests unterzogen. Diese Tests werden bei allen Neufahrzeugen des THW durchgeführt.
Geländegängigkeit, Motorleistung, Bedienung der Instrumente oder die Passgenauigkeit der Geräte im Aufbau gehörten zum Testprogramm. Nur so ist gewährleistet, dass das neue Fahrzeug auch auf die Bedürfnisse der ehrenamtlichen Helfer angepasst ist und möglichst lange seinen Dienst in den Ortsverbänden verrichtet.
Um bei weiteren Tests einen möglichst realistischen Eindruck zu erhalten, wurde am letzten Samstag der Ortsverband Siegen angefahren. Dort wurde die komplette Ausstattung des Siegener GKW auf den neuen GKW geladen. Der GKW 1 hatte nun ein paar Kilo mehr auf der Hinterachse. Am späten Nachmittag konnte dann mit einem voll beladenem GKW 1 die Rückfahrt nach Sinzig angetreten werden.
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Technischer Dienst im November
Am 14. November war es wieder soweit: Wie ein Mal in jedem Monat treffen sich die freiwilligen Helfer des Ortsverbandes Sinzig in der Unterkunft im Mosaikweg, um die Fachausbildung durchzuführen und das Gerät zu warten. Wie gewohnt begann der Dienst um 8:00 Uhr und endete um ca. 18:00 Uhr. Im Grunde war es ein Dienst wie jeder zuvor – nur für den Gruppenführer der 2. Bergungsgruppe, Alex Nachtsheim, war er etwas Besonderes: Sein letzter Dienst als Gruppenführer.
„Überwinden von Hindernissen“ war das Thema, in dem Nachtsheim seine Helfer ausbildete. Mit dem Mehrzweckkraftwagen (MzKW) ging es an die Ahr, wo an der Sinziger Eisenbahnbrücke die praktische Ausbildung durchgeführt wurde. Mit dem Material und dem Gerät, das im Ortsverband Sinzig für solche Aufgaben vorgehalten wird, errichteten die Helfer eine Seilbahn über den Fluss. Mit dieser Seilbahn kann Material und auch (verletzte) Personen über das Hindernis transportiert werden.
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Versammlung der THW Landesvereinigung Rheinland- Pfalz
Am Samstag, den 7. November 09 fand die diesjährige Landesversammlung der THW Landesvereinigung Rheinland-Pfalz im Ratssaal des Rathauses in Sinzig statt.
Der Vorsitzende und Vizepräsident des Mainzer Landtages, Heinz-Herrmann Schnabel begrüßte den Landrat, Dr. Jürgen Pföhler, den Hausherrn und Bürgermeister von Sinzig, Wolfgang Kroeger, den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Kreistag, Karl-Heinz Sundheimer, in Vertretung des Kreisfeuerwehrinspektors Udo Schumacher, den stv. Kreisfeuerwehrinspektor Gerhard Oelsberg, die Wehrleiter Reinhold Dedenbach aus Sinzig und Michael Zimmermann aus Remagen, den stv. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Eduard Krahe, den Landesbeauftragten des THW, Herrn Werner Vogt, den Vorstand der Vereinigung und die aus ganz Rheinland-Pfalz angereisten Delegierten.
Nach einem von der Küche des OV Sinzig vorbereiteten Frühstücks konnte um 10:00 Uhr mit der Sitzung begonnen werden.
Sowohl der Landrat, wie auch der Bürgermeister stellten den hohen Wert der ehrenamtlichen Tätigkeit im Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler und der Stadt Sinzig dar. Herr Kroeger dankte insbesondere dem Ortsbeauftragten und gewähltem Sprecher der über 80.000 Helferinnen und Helfern des THW, Herrn Frank Schulze für seine Tätigkeit.
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Nürburg- Übung "Eifelgold" des Landkreises Ahrweiler
Während einer Großveranstaltung auf dem Nürburgring kommt es auf der Strasse unterhalb der Nürburg zu einem schweren Unfall mit vier Autos. Zwei Fahrzeuge kommen dabei von der Fahrbahn ab, überschlagen sich und rasen in den vollbelegten Campingplatz D9. Eine Gasflasche explodiert. Es gibt etwa dreißig Leicht- und Schwerverletzte. Etliche weitere Camper laufen verwirrt und in Panik auf dem Gelände umher. Das ist das Szenario, das sich den eintreffenden Polizeikräften und den Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als Erstkräfte am Einsatzort bietet.
Kurze Zeit später erreichen die ersten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr den Einsatzort und beginnen mit den Rettungsmaßnahmen. Der Brandschutz wird sichergestellt, während andere Feuerwehrleute mit der Technischen Hilfe beginnen. Die Arbeiten werden durch die panischen Betroffenen behindert, die unter anderem mit Gerät aus den Einsatzfahrzeugen selbst versuchen Hilfe zu leisten oder sich einfach in ein Polizeifahrzeug setzen, um vom Unfallort zu fliehen. Diese Personen müssen betreut, beruhigt und den nachfolgenden Kräften des DRK übergeben werden.
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